Rezept
Tiliccas
Handgeschnittene Mürbegebäcke mit einer Füllung aus Sapa (eingekochtem Traubenmost), Mandeln und Grieß: festliche Süßigkeit, die Geduld beim geflochtenen Verschluss verlangt, aber mit einem immer unterschiedlichen Biss zwischen mürbe und dunkel belohnt.
Zutaten
Personen: 30
- Weizenmehl 405 für den Teig 500 g
- Schmalz 100 g
- Zucker 80 g
- Ganze Eier 2
- Zitronen- und Orangenschale 1 di ciascuno
- Sapa (eingekochter Traubenmost) 300 ml
- Geröstete, gehackte Mandeln 150 g
- Gehackte Walnüsse 100 g
- Feiner Grieß 80 g
- Zimt und gemahlene Nelken un pizzico
Zubereitung
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Die Füllung vorbereiten: Sapa bei schwacher Hitze erwärmen, Grieß einrieseln lassen und rühren, um Klumpen zu vermeiden. 5 Minuten köcheln, bis es andickt.
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Vom Herd nehmen und Mandeln, Walnüsse, Zimt und Nelken zufügen. Vollständig auskühlen lassen: die Füllung soll dicht und formbar sein.
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Für den Teig: Mehl, Schmalz, Zucker, Eier und Zitrusschalen zu einem glatten, elastischen Teig kneten. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
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Den Teig dünn (2-3 mm) ausrollen und 5 cm breite Streifen schneiden.
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Eine Füllungsschnur längs in die Mitte jedes Streifens legen. Die Teigränder über die Füllung klappen und mit den Fingern verschließen, eine lange Wurst formen.
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Die Wurst in einen Bogen biegen, als S oder Ring. Mit einem geriffelten Rädchen schräge Einschnitte am oberen Rand machen — das ist das Markenzeichen der Tilicca: die „geflochtene" Verzierung.
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Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 170°C 22-25 Minuten backen: die Oberfläche soll hell bleiben, nicht bräunen. Zu viel Hitze macht den Mürbeteig hart.
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Herausnehmen und noch lauwarm jede Tilicca mit einem Schuss Sapa bestreichen: das glänzt und fixiert die Farbe. In einer Blechdose aufbewahren: in den ersten Tagen werden sie weicher.